
Wir schützen und stärken Brucks wertvollste Natur- und Erholungsräume – vom Pucher Meer über den Rothschwaiger Forst bis zu den Ufern der Amper. Sauberes Wasser, mehr Wald, 1.000 neue Bäume und eine lebendige Artenvielfalt machen unsere Stadt widerstandsfähig gegen den Klimawandel und steigern die Lebensqualität für alle. Mit naturnaher Gestaltung, klaren Schutzlinien und aktiver Bürgerbeteiligung bewahren wir unsere grüne Heimat und entwickeln sie verantwortungsvoll weiter.
Das Pucher Meer ist eines unserer wertvollsten Naherholungsgebiete – für Familien, Sportlerinnen und Sportler, Naturfreunde und Badegäste. Wir setzen uns dafür ein, dass die Wasserqualität dauerhaft gesichert wird und keine Verschlammung durch Einleitungen mehr stattfindet. Eine Erweiterung des Sees durch die angrenzende Wasserfläche (Pucher Meer II) ist angesichts des Klimawandels unverzichtbar und darf nicht mehr durch die Untätigkeit der Stadt und die Blockade des Kieswerkbetreibers verspielt werden.
Der Rothschwaiger Forst ist die grüne Lunge unserer Stadt, ist Klimaschutz- und Naherholungswald. Deshalblehnen wir eine Bodenwaschanlage und die Erweiterungsbauten des Kieswerkbetreibers in diesem Gebiet entschieden ab. Ziel ist eine schnelle Wiederaufforstung der abgebauten Kiesflächen, um dann den Wald mit Biotopen und ruhigen Wegen aufzuwerten und ihn so als Naherholungsraum für die Bruckerinnen und Brucker zurückzuerobern und zu dauerhaft sichern.
Bäume spenden Schatten, verbessern das Mikroklima und verschönern unsere Stadt. Wir pflanzen klimaresistente Arten, um den Hitzesommern zu begegnen, und setzen auf Bürgerpatenschaften, damit jeder seinen Beitrag leisten kann. So verbinden wir Klimaschutz mit Stadtgemeinschaft.
Die Amper ist das Herzstück Brucks – und soll für alle erlebbar werden. Neue Sitzstufen, sichere Zugänge, neue schöne Amperstege aus natürlichen Materialien verbinden Naturgenuss mit Stadtbildpflege. So schaffen wir Orte, an denen man gerne flaniert und sich gemütlich trifft.
Eine vielfältige Natur ist Lebensgrundlage für uns alle. Mehr Stadtbäume, Wildblumenwiesen, begrünte Dächer und Fassaden als Lebensraum für Insekten und Vögel sichern die Artenvielfalt und erfreuen Auge und Ohr. Die Stadt soll hier Vorbild sein – und auch Privatleute bei Umgestaltungen beraten und unterstützen.