
Knappe Kassen, klare Prioritäten
Unsere Gemeindekasse ist oft klamm. Bund und Land schonen die Reichsten, übertragen uns Aufgaben, aber zu wenig Geld. Emmering muss sich darum selbst helfen.
Einnahmen sichern, Kosten senken
Gebühren (Wasser, Abwasser, Friedhof) müssen gesetzlich kostendeckend sein. Auch die sehr niedrige Grundsteuer muss überprüft werden – ebenso die Nutzungsgebühren für die Amperhalle, die ja bereits angekündigt wurden.
Wenn die Gemeinde baut (z.B. Feuerwehr, Bürgerhausvorplatz): Alles ist fast doppelt so teuer und dauert doppelt so lange. Wir brauchen ein professionelles Baumanagement, um Kostenexplosionen zu verhindern, und setzen auf standardisierte, wirtschaftliche Bauweisen, z.B. soll die neue Kita in der Unteren Au mehr als 4 Jahre dauern und über 6 Mio. € kosten.
Effizienter verwalten
Trotz wachsender Verwaltung läuft vieles zu langsam oder ist überbürokratisiert. Woran liegt das? Wir brauchen einen neuen Geist, der auf Mut – nicht Absicherung und mehr Verantwortung auf der Bearbeitungsebene setzt.
Gemeinde als Unternehmerin
Auch die von uns unterstützen Beteiligungen an den Regionalwerken und der Geothermie schaffen neue Einnahmequellen.
Und nicht alles muss über den Gemeindehaushalt laufen. Privates Kapital – idealerweise von Emmeringer Bürgerinnen und Bürgern – kann zusätzlich helfen, Zukunftsprojekte zu finanzieren.